Sunday March 22nd, 2015

#INDOKREATIV: Durch Kooperation zur Kreativität

KreativitätYogyakarta wird als Kulturstadt Javas bezeichnet und ist ein Zentrum der Kreativität und zeitgenössischen Kunst Indonesiens. Die Kreativszene besteht aus Kollektiven, die sowohl interdisziplinär als auch international kooperieren. Die Künstler organisieren sich selbst, wodurch auch das Motto lautet „Do it Yourself“. Die Szene ist sehr zugänglich und offen, sodass es nicht schwer fällt Anschluss zu finden. Viele Veranstaltungen sind in englischer Sprache und nach Ausstellungseröffnungen oder anderen Treffen setzt man sich für einen Austausch in eine moderne Bar oder eines der Veranstaltungsorte. Um hier mithalten zu können, muss man kein Bier trinken oder sich teure Getränke leisten können. Jeder ist willkommen und wird von der Szene akzeptiert.

Kreativität entsteht aus Freiheit
Freiheit ist die Chance ohne Zwang zwischen verschiedenen Möglichkeiten auswählen und entscheiden zu können. Plant man etwas, beschreibt dies schon den Weg zur Lösung, wodurch Entscheidungen nicht mehr frei getroffen werden können. Planungen werden in Indonesien oft nicht als wichtig betrachtet, wodurch Improvisationsvermögen und spontane Problemlösungen zum Einsatz kommen. Durch diese Spontanität entsteht ein hohes Maß an Kreativität, da die Lösung durch Unbefangenheit entstanden ist. Doch was passiert mit der Kreativität, wenn sie durch kulturelle, traditionelle, religiöse, soziale oder politische Dimensionen beeinflusst wird?

Durch Unterschiedlichkeit zur Kreativität
Kreativität kann am besten durch Rahmenbedingungen wie störende Systeme oder Ungleichheit erzeugt werden. Genau diese existierenden Faktoren könnten in Indonesien genutzt werden, um Kreativität zu erzeugen und sich diese zu Nutze zu machen. Regeln des Islams und der sozialen Strukturen des Landes hemmen Kreativität. Je mehr direkte und indirekte Regeln bestehen, desto mehr Einschränkungen sind vorhanden.
Doch gibt es eine Möglichkeit respektvolle Regelbrüche zu begehen?

Interkulturelle Netzwerke und Kooperationen haben ein hohes Maß an Unterschiedlichkeit. Der Austausch zwischen den Kulturen kann genutzt werden, um Anregungen zu neuen Denkweisen zu geben.

Erfahre mehr am 8.April 2015 um 13 Uhr im Hörsaal der Expo Plaza 2


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