Freitag, der 27. Mai 2016

Auswahl-Interviews der Master-Bewerber – und wie man sie gut übersteht

Die Einladungen für die Interviews in der nächsten Woche sind unterwegs. Die wichtigsten Infos stehen in jedem Fall auch in den Einladungsbriefen für die ausgewählten Bewerber. Was alle beschäftigen dürfte: Wie können sich die Bewerberinnen und Bewerber auf das Master-Studium „Design und Medien“ an der Hochschule Hannover auf das Interview vorbereiten?

Nun, es empfiehlt sich natürlich zunächst alle Webseiten unseres Studiengangs zu lesen. So sollte man beispielsweise schon wissen, mit welchem Partner wir in welchem Ausland kooperieren.

Die Fragen könnten sich außer konkret auf das Studium natürlich auch auf Events bei uns im Haus beziehen (Schon mal was von Mitwisser gehört? Was macht eigentlich Nexster? Und was genau ist ein HannoLab? Und eine Prototypen-Party ist was?). Die Frage könnte aber auch sein, warum Kanaldeckel rund sind.

Bewerbung Master Hannover Interview

Generell gilt es vor allem echt zu bleiben, authentisch zu sein, denn das zählt – auch wenn sicher eine Portion Nervosität im Spiel ist.

Nicht eingeladene Bewerberinnen und Bewerber können wir leider noch keine Absage erteilen, diese sind sozusagen nicht abgelehnt, da das Verfahren insgesamt noch nicht offiziell beendet ist.

Verhalten im Master-Interview

Hier ein paar Tipps von uns, die helfen, die Bewerbungsgespräche erfolgreich zu gestalten:

  • Ganz wichtig: Komm’ nicht zu spät. Unpünktlichkeit ist wirklich ein Tabu – denn es warten mehrere Leute – im Zweifel – nur auf dich. Da hilft auch keine Ausrede. Bei einem Auswahlgespräch gilt es, lieber zu früh als zu spät zu erscheinen. Denn wer unpünktlich ist, und sei es nur um ein paar Minuten, signalisiert unter Umständen mangelnden Respekt.
  • Das beste Gespräch ist immer ein Dialog auf Augenhöhe. Jeder soll Antworten auf die Fragen bekommen, die er hat. Bei Vorstellungs- und Auswahlgesprächen geht es darum, den Menschen kennen zu lernen. Die Bewerber müssen deshalb vor allem authentisch sein. Sicher will man sich gut präsentieren, aber man muss auch merken, dass der oder die Interviewte im Zweifel auch (s)eine eigene Meinung mit Argumenten vertreten kann.
  • Wenn man bei einzelnen Bewerberinnen und Bewerbern stark nachbohren muss oder ständig nur kurze, knappe Antworten bekommt, fragt man sich schon, ob jemand überhaupt Interesse an unserer Hochschule hat. Im Vergleich mit  anderen Bewerbern sähe es wahrscheinlich schlecht für diejenigen aus. Wir haben schließlich nur begrenzte Zeit, diesen Menschen kennenzulernen und einzuschätzen.
  • Es gilt bei aller Fachlichkeit aber auch: Die Sympathie, die Bewerber im Auswahlgespräch ausstrahlen, haben in der Regel durchaus einen Einfluss auf die endgültige Entscheidung, einem bestimmten Bewerber einen Studienplatz zu gewähren oder auch nicht.

Studenten beim Master-Interview - Design und Medien HsHannover

Ein Lächeln und eine Bemerkung wie „Darf ich noch etwas fragen, weil mir das Thema einfach am Herzen liegt“, ist immer erlaubt und zeigt Interesse über das normale Maß hinaus. Gut funktioniert auch so was wie „Ich hab ja viel Gutes über den hannoverschen Master-Studiengang gehört und gelesen. Nun bin ich ganz neugierig. Darf ich vielleicht ein paar spezielle Fragen stellen?“ Aber bitte keine Allgemeinplätze, sondern konkret und informiert fragen!

Viel Erfolg!